Inhalt

Beschäftigte wollen Tarifbindung

Protestkundgebung bei LOG Hydraulik

10.04.2018 I Wörth/Unterahrain: Mit einer gut besuchten IG Metall Protestaktion während der Mittagspause, haben die Beschäftigten der LOG Hydraulik in Wörth und Unterahrain ihrem Unmut über die derzeit stagnierenden Tarifverhandlungen vor den Werkstoren Luft gemacht.

Seit nunmehr sechs Monaten verhandeln IG Metall und die hiesige Geschäftsführung über eine Anbindung an die Tarifverträge der bayerischen Metall-und Elektroindustrie. Bis jetzt ergebnislos. Dazu der Verhandlungsführer und betreuende Gewerkschaftssekretär der IG Metall Landshut Theo Meisinger: „Wir haben das Gefühl, dass man uns an der Nase herumführen will, denn keiner der hiesigen Geschäftsführer scheint mit dem Willen zur Einigung zu verhandeln; ein Spiel mit dem Feuer, denn es ist höchste Zeit, dass auch die Beschäftigten bei LOG Hydraulik Tarifsicherheit und Perspektiven durch eine Anbindung an die Metall- Elektrotarifverträge bekommen“. Der Weber-Konzern in Güglingen (Baden-Württemberg) ist tarifgebunden, umso unverständlicher für die Beschäftigten, dass sich die bayerischen Standorte mit Almosen abspeisen lassen sollen. Schon seit Jahren werden die Beschäftigten laut Gewerkschaft von den branchenüblichen Lohn- und Einkommensentwicklung abgehängt und auch der Urlaubsanspruch war zuletzt auf 27 Tage verkürzt worden. Zwar habe die Geschäftsleitung Zugeständnisse signalisiert, erklärt Meisinger, „allerdings will die Geschäftsführung offensichtlich nur einen Pseudotarifvertrag, der über diese kleinen Zugeständnisse nicht hinausgehen soll.“ Noch besteht Hoffnung, dass bei den nächste Woche angesetzten Verhandlungen mit der Konzernspitze in Güglingen ein Signal in die richtige Richtung kommt. „Wenn all unsere Bemühungen eine Lösung am Verhandlungstisch zu finden, von Arbeitgeberseite ausgeschlagen werden, werden die Proteste unweigerlich in Warnstreikaktionen münden“, so Meisinger

cronjob